Warum ich keine vorgefertigten KDE Spins mag

Warum aufgeblähte KDE-Spins von Linux-Distributionen?

Viele Linux-Distributionen bieten dem Anwender u.a. KDE-Spins an die sehr große Anzahl von Softwarepaketen mitbringt, aber leider wenig spezifisch auf ein Thema (Auswahl) beschränkt ist. So kommt es das diese Ansammlung von Paketen nicht oder sehr wenig für die tägliche Arbeit am PC taugt.

Ein typisches Beispiel ein solcher unsinnigen KDE-Paketansammlung ist der KDE-Spin von Debian (getestet in der Testing Variante). Es landen nach einer Installation (KDE Desktop ausgewählt) über den Debianinstaller ca. 2600 Pakete auf dem Rechner, wovon natürlich ein Großteil der Pakete einen KDE-bezug hat.

Schaut man sich die installierten Pakten an fällt auf das natürlich auch mit sogenannten Metapaketen von Debian-KDE gearbeitet wird, die viele Abhängigkeiten gleich mit installieren. Allein das Weglassen der Metapakete würde bereits eine große Anzahl von Paketen einsparen.

Manuelle Installation des KDE-Desktops

Ich bin auf Grund der oben beschriebenen Tatsache einen alternativen (Installations)Weg gegangen. Ich installiere gründsätzlich erst einmal eine fensterloses System ohne X-Server und Desktop auf meinen Systemen. Danach wird der X-Server, Loginmanager (z.B. sddm) und eine Auswahl von KDE-Appliktionen auf das System aufgespielt. Dazu muss man natürlich sein KDE-System ein klein wenig kennen um hier die richtigen Pakete installieren zu können.

So habe ich ca. 1000 Pakete weniger auf dem PC, aber keinerlei eingschränkte Funktionalität meines Systems. Die Fehleranfälligkeit ist mit Sicherheit geringer als bei einem vorgefertigten KDE-Spin einer Linux-Distribution.